Familiengartenverein Belp
Herzlich willkommen
Wenn Sie naturverbunden sind und sich für eine ökologische Gartenbewirtschaftung interessieren, dann sind Sie auf dieser Seite genau richtigen. Treten Sie ein: in unser Reich von Salaten, Kartoffeln, Tomaten, Lauch und vielem mehr. Unser kleines und gepflegtes Areal mit 37 Parzellen bietet eine bunte Vielfalt von Pflanzen an, die wesentlich zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Nebst den vielen Sorten von Gemüsen kann man sich auch an Blumen, Beeren und Obst erfreuen. Jeder Gärtner oder jede Gärtnerin pflanzt, pflegt und hegt seinen Garten von Frühjahr bis Herbst, dass mit Stolz geerntet werden kann. Die vielen schönen Stunden in der Natur bedeuten für uns alle einen Ausgleich zum oft stressigen Alltag. Unser gemütliches Gemeinschaftshaus mit der schönen Pergola ist der zentrale Ort zum Verweilen. Nebst unserem gemeinsamen Hobby, dem Gärtnern, kommen die gemütlichen Stunden in unserem Verein nicht zu kurz. Wir wünschen Ihnen nun einen angenehmen Aufenthalt auf dieser Webseite, und würden uns freuen, Sie als Besuch in unserem schönen Areal zu begrüssen.
Aktuelles
Tipps und Tricks
Der September: Jetzt zählt jeder Handgriff. Nun, im September, ist die Gartensaison noch längst nicht vorbei – im Gegenteil: Der Boden ist noch angenehm warm, während die Nächte bereits kühler werden. Für die Bewässerung gilt weiterhin dieselbe Regel wie zuvor: früh oder spät giessen, seltener, dafür durchdringend. Die Bedürfnisse der Pflanzen ändern sich jetzt allerdings langsam – die Verdunstung lässt nach, weshalb die Wassergaben behutsam angepasst werden sollten.
Auch bei der Ernte bleibt einiges zu tun: Kartoffeln, Porree und viele Kohlarten wie Weisskohl, Blumenkohl und Kohlrabi kommen jetzt auf den Tisch. Wer bei den Kartoffeln nicht auch gegossen hat, wird sich mit kleinen Kartoffeln zufrieden geben müssen. Gleichzeitig bietet der September ideale Bedingungen für neue Aussaaten: Feldsalat, Spinat, Asiasalate und Radieschen vertragen die kühleren Temperaturen bestens und liefern noch einmal eine zarte, knackige Ernte. Wo Beete frei werden, sorgt eine Gründüngung mit Phacelia oder Gelbsenf dafür, dass der Boden über den Winter geschützt und für die nächste Saison gestärkt wird.
Beim Pflanzenschutz heisst es jetzt, wachsam zu bleiben: Der Kohlweissling legt im September seine dritte Generation ab. Zuverlässigen Schutz bieten feinmaschige Kulturschutznetze, die bis zur Ernte auf dem Beet bleiben sollten. Eine zweite Gefahr lauert im Wetterumschwung selbst: Feuchtwarme Witterung, wie sie nach herbstlichen Regengüssen typisch ist, begünstigt die Ausbreitung von Mehltau an Kohl, Gurken oder Stachelbeeren. Ausreichend Abstand zwischen den Pflanzen und eine gute Durchlüftung der Bestände sind die beste Vorbeugung. Zeigen sich trotzdem erste Flecken, hilft es, befallene Blätter zügig zu entfernen, bevor sich der Pilz weiter ausbreitet.
Der Blick nach vorn. Der trockene August hat den Gärten einiges abverlangt, doch wer richtig gegossen und regelmässig geerntet hat, steht jetzt gut da. Im September gilt es, diesen Schwung mitzunehmen: die Bewässerung an die kühleren Tage anpassen, die letzten grossen Ernten einbringen und ein wachsames Auge auf Kohlpflanzen und feuchte Blätter behalten. So gehen die Gärten gestärkt in den Herbst.
Vereinsleben
Einblicke. Sm. An der HV, die in diesem Frühjahr stattfand, wurde der Antrag für das Erstellen von Hochbeeten auf einer freigewordenen Parzelle gestellt. Erste Vorabklärungen und Möglichkeiten wurden geprüft. Sollte es genügend Interessenten von Mitgliedern oder Neumitgliedern geben, sollten die Hochbeete im Frühling 2027 aufgestellt und zur Vermietung bereit sein. Ein Hochbeet benötig wesentlich weniger Aufwand zur Pflege, bietet aber gleichzeitig die Möglichkeit eigenes Gemüse, Kräuter oder Blumen anzupflanzen. Es kann verschiede Menschen ansprechen. Junge, die Ausprobieren möchten, ob für sie eventuelle später eine ganze Parzelle infrage kommen könnte, und Freude habe sich mit den aktiven Mitgliedern auszutauschen. Und die ältere Generation, für die eine ganze Parzelle zu viel sein kann, aber dennoch Freude an eigenem Gemüse haben und Kontakt zu den anderen Mitgliedern pflegen möchten. Neben dem Gärtnern kommt das gesellige Beisammensein nicht zu kurz.



